Stadtteilbegehung in Neuendorf mit OB-Kandidat David Langner und sachkundiger Begleitung

Ortsverein

Überblick verschaffen: Vor dem Rundgang unter Führung von Klaus Möntenich (rechts) skizzierte der neue Stadtteilmanager Iven Messer (links) dem OB-Kandidaten David Langner (daneben) und den anderen Teilnehmern an einer überdimensionalen Karte den 6000-Einwohner-Stadtteil.


Die angestoßenen Veränderungsprozesse im Stadtteil müssen fortgesetzt werden

Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Neuendorf-Wallersheim nahm der OB-Kandidat David Langner an einer Stadtteilbegehung mit sachkundiger Begleitung teil. Langner nutzte dabei die Gelegenheit, den neuen Stadtteilmanager Iven Messer kennenzulernen. Messer ist seit März Ansprechpartner vor Ort für die Bewohner des Fördergebiets „Soziale Stadt Neuendorf“. Mit dem Programm sollen die soziale Infrastruktur, die Sanierung des Wohnungsbestandes sowie Bildung, Beschäftigung und Integration in der Großsiedlung gefördert werden.

In Neuendorf besteht Handlungsbedarf
Für Langner ein erster Schritt in die richtige Richtung. „Wir haben in den letzten Jahren viel Zeit und Geld ins Zentrum investiert, jetzt müssen wir den Fokus auf die Stadtteile legen, denn dort leben neun von zehn Schängel.“
Dass in Neuendorf – mit den beiden Ortsteilen Altneuendorf und Großsiedlung – Handlungsbedarf besteht, war bei dem Rundgang offensichtlich. Ein Thema ist den Bürgern so wichtig, dass es mehrfach zur Sprache kam: Es gibt keine Veranstaltungshalle. „Gruppen und Vereine weichen auf andere Stadtteile aus, wodurch die Identifikation verloren geht“, beklagte Klaus Möntenich vom SPD-Ortsverein.

Präventive Jugendarbeit lobt Einsatz der jungen Menschen in der Großsiedlung
Der in der Großsiedlung gestartete Rundgang führte die Gruppe auch zu dem neuerbauten Fahrradparcours. Dieser wurde von den Jugendlichen mit Unterstützung der Stadt errichtet. Stephanie Baust von der Präventiven Jugendarbeit lobte den Einsatz der jungen Menschen. „Alle wollten etwas Sichtbares schaffen“, so Baust. Für die Sachkundige wird die Situation in der Großsiedlung oft zu negativ dargestellt. Sie sieht ein enormes Potential für den Stadtteil, auch aufgrund der großen Bereitschaft bei den Jugendlichen.

Barrieren aufbrechen und die Menschen mitnehmen
Dies bestätigte auch Nora Kaul von der Jugendsozialarbeit St. Peter: „Es ist wichtig, Barrieren aufzubrechen und die Menschen mitnehmen“. Damit sprach sie dem OB-Kandidaten – aktuell Staatssekretär im Sozialministerium – aus dem Herzen, für den die Integration ein wichtiges Thema ist.

Bauvorhaben in „Alt-Neuendorf“ auch ein Schwerpunkt
Auch in Altneuendorf wurden verschiedene Punkte auf dem Rundgang angesteuert. Ein Schwerpunkt lag dabei auf den Bauvorhaben, etwa auf dem Nauweg, am Rheinufer und vor der Kirche. Dabei zeigte Langner großes Verständnis für den Unmut der Anwohner rund um die Bauruine der früheren Gaststätte „Im Hefje“. Das Müll-Problem, auch auf der Rheinwiese zwischen Sport- und Campingplatz, beschäftigt die Neuendorfer sehr.

„Neuendorf, als innenstadtnaher Stadtteil, hat für mich großes Potential“, sagte Langner zum Abschluss der zweistündigen Stadtteilbegehung. Er dankte Klaus Möntenich (Vorsitzender des SPD-Ortsvereins) und den Sachkundigen für die Teilnahme. „Ich nehme den Wunsch nach einer Veranstaltungshalle mit, kann sie aber nicht versprechen. Die angestoßenen Veränderungsprozesse hier im Stadtteil müssen fortgesetzt werden!“

(Quelle: PM Redaktion Team David Langner | Fotos: Josef Saxer)

 
 

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